Tausch Ölheizung gegen Luft-Wärmepumpein in der Heizungssanierung

"Endlich kein Gestank nach Heizöl mehr im ganzen Haus"......"Statt dem Öllagerraum habe ich  jetzt Platz für meinen Hobbyraum"......"Unsere Heizkosten haben sich halbiert"......"Und ich dachte immer Luft-Wärmepumpen funktionieren nur mit Fußbodenheizungen" 

Das sind nur einige Aussagen zufriedener "Umsteiger".

Alter Ölofen raus und Wärmepumpe rein. Eine derartige Umstellung hört sich einfach an, stellt aber viele Luft-Wärmepumpen, speziell in Altbauten, vor ein Problem.

Meist werden Ölbrenner, wie seinerzeit üblich, mit Heizkörper betrieben. Im Unterschied zu Flächenheizungen (Fußboden- oder Wandheizungen) benötigen Radiatoren eine hohe Vorlauftemperatur und das  bei tiefen Außentemperaturen. Nur in den seltensten Fällen werden bei einem Austausch der Ölkessel auch die Heizkörper gewechselt oder auf Flächenheizung umgestellt.

Zudem sind ölbeheizte Häuser vorwiegend älteren Baujahres mit dementsprechend hohem Heizleistungsbedarf.

Das bedeutet die Grundanforderungen an Luft-Wärmepumpen beim Wechsel eines Ölkessels oder Ölheizung in einem Altbau sind große Heizleistungen UND hohen Vorlauftemperaturen speziell bei  niedrigen Außentemperaturen.

Herkömmliche Luft-Wärmepumpen zum Umstellen einer Ölheizung meist ungeeignet

Herkömmliche Luft-Wärmepumpen mit gängigen Kältekreisen sind dazu kaum in der Lage: 

Diese für Niedertemperaturheizungen (Fußboden-, Wandheizungen etc.) konzipierten Geräte verlieren deutlich an Heizleistung, wenn die Außentemperatur fällt und noch viel mehr je höher die dabei erforderliche Vorlauftemperatur sein soll. Sehr häufig werden dann nur mehr 50% der Nenn-Heizleistung oder gar weniger erreicht. 

Ein weiteres gravierendes Manko ist die Tatsache, dass mit fallenden Außentemperaturen die maximal mögliche Vorlauftemperatur der Wärmepumpen sinkt. Viele Geräte erreichen bei -15°C im Freien, also genau dann wenn hohe Temperaturen gefordert werden, nur mehr 40-45°C Vorlauf.

Eine Vielzahl sogenannter Hochtemperatur Wärmepumpen für die Sanierung "lösen" diese technischen Probleme gerne durch  den Einsatz von stärkeren Elektroheizstäben, welche meist auch noch bei höheren  Außentemperatur schon zugeschaltet werden müssen. Das macht eine Umrüstung zwar technisch möglich aber die Anlage ineffizient und den Betrieb sehr teuer.

Panasonic Aquarea T-CAP - optimal für den Austausch einer Ölheizung

Anders die Panasonic Aquarea T-CAP Luftwärmepumpen für die Sanierung:

Die einzigartigen und hoch entwickelten Kältekreise dieser Geräte ermöglichen einen effizienten Betrieb mit hohen Heizleistungen UND hohen Vorlauftemperaturen und das auch bei frostigen -20°C im Freien. All das ohne Elektroheizstäbe im reinen Wärmepumpenbetrieb.

Möglich ist das mit der von Panasonic vor vielen Jahren eingeführten und ausgereiften Technologie des Unterkühlkreises (Schema) - vereinfacht ausgedrückt ein "Turbo" im Kältekreis der Wärmepumpe.

Im Unterschied zu herkömmlichen Geräten verfügen diese über einen zusätzlichen Wärmetauscher, den Unterkühler, einige Regelventile und eine ausgeklügelte Software zur Überwachung.

Dieser Unterkühlkreis ermöglicht dass die Luft-Wärmepumpe immer 100% Heizleistung liefert - unabhängig davon ob bei +7 oder bei -15°C Außentemperatur. Aber nicht nur das: Die T-CAP Geräte liefern sogar bei niedrigen Außentemperaturen UND hohen Vorlauftemperatur 100% Heizleistung.

So hat z.B. eine 12 kW T-CAP Wärmepumpe die 12 kW bei L7W35 aber auch bei L-15W55. Die maximale Vorlauftemperatur beträgt 60°C.

Das Ergebnis ist der perfekte Ersatz für Ihre alte Ölheizung:

  • rasch, einfach und kostengünstig installiert
  • bestens geeignet für den Betrieb mit Heizkörpern
  • zuverlässig, sparsam und komfortabel im Betrieb
  • leise, geruchslos und umweltfreundlich

Auch als Ergänzung zu bestehenden Öl-, Gas- oder Holzkesseln

Die T-CAP Geräte können ebenso in der Kombination eine bestehende Heizung bestens ergänzen. Dabei lassen sich alle Heizformen wie Öl, Gas, Holz, Biomasse etc. mit der Wärmepumpe kombinieren. Die Anlage wird dann üblicherweise bivalent betrieben:

Bis zu einer einstellbaren Außentemperatur arbeitet die Wärmepumpe alleine. Unterhalb dieser unterstützt die bestehende Heizung die Luft-Wärmepumpe (bivalent parallel) oder sie übernimmt zur Gänze die Beheizung des Gebäudes (bivalent alternativ). Als Um- oder Zuschaltpunkt kann anstatt der Außentemperatur auch z. B. die Temperatur im Pufferspeicher dienen.    

Großes Plus der T-CAP Geräte ist die für diesen Betrieb optimierte Steuerung: Je nach Ausführung der Bestandsanlage kann die Wärmepumpensteuerung als "Master" des Gesamtsystems fungieren oder die bestehende Heizungssteuerung übernimmt diese Funktion und regelt auch die Wärmepumpe. Die unzählige Regelungsfunktionen der T-CAP Steuerung samt der notwendigen Ein- und Ausgänge lassen hier alle Varianten und Möglichkeiten zu. 

Planung und optimale Einbindung - unerlässlich in der Heizungssanierung

Neben den technischen Eigenschaften des Gerätes selbst,  ist vor Allem die richtige Einbindung der Wärmepumpe entscheidend für eine zuverlässige und effiziente Funktion. Da in der Sanierung praktisch keine Heizung der anderen gleicht, erfordert dies neben technischem Knowhow auch umfangreiche Erfahrung. Man muss nicht nur die Hydraulik einer Heizung verstehen, sondern auch den Kältekreis einer Wärmepumpe und dessen Funktionen sehr detailliert kennen, um für eine maximale Effizienz und einen zuverlässigen, störungsfreien Betrieb zu sorgen.

Die meisten Probleme mit Wärmepumpen beruhen nicht auf Fehlfunktionen des Gerätes, sondern sind trauriges Ergebnis einer unsachgemäßen Planung und Einbindung.

 

Nähere Informationen zu den Panasonic Wärmepumpen sowie

den Baureihen, Innengeräten und der Steuerung finden Sie hier:   Panasonic Aquarea